Am Montagmorgen stehe ich um sechs Uhr vierzig auf dem Bahnhof. Auf der Tafel steht in roter Schrift: „Zug fällt aus.“ Eine Durchsage erklärt: Wegen einer Störung fahren bis acht Uhr keine Züge.
Viele Leute telefonieren. Ich schaue in der App: Es gibt einen Ersatzbus vor dem Bahnhof. Er fährt in zehn Minuten.
Der Bus ist voll und braucht fünfzig Minuten statt zwanzig. Ich schreibe meinem Chef eine Nachricht und erkläre die Situation. Er antwortet: „Kein Problem, komm ruhig später.“
Um halb neun bin ich im Betrieb. Für die Verspätung kann ich nichts. Trotzdem ist der Morgen anstrengend.