In der Zeitung habe ich ein Inserat gesehen: Eine Bäckerei im Nachbardorf sucht eine Verkäuferin für achtzig Prozent. Die Stelle beginnt im Mai.
Am Abend schreibe ich die Bewerbung. Der Lebenslauf war schon fertig, aber ich habe die neue Adresse eingesetzt. Das Anschreiben ist eine halbe Seite lang. Ich schreibe, warum ich die Stelle möchte und was ich schon gemacht habe.
Meine Nachbarin liest alles durch und findet zwei Fehler. Am nächsten Morgen schicke ich die Unterlagen per E-Mail.
Nach zehn Tagen kommt eine Antwort: Ich bin zum Gespräch eingeladen, am Donnerstag um vierzehn Uhr. Ich bin nervös, aber ich freue mich.