Im Eingang hängt seit Januar ein Blatt: „Hilfe im Haus – wer kann was?“ Jede Person schreibt etwas dazu.
Ich habe geschrieben: Nähen und Kinderbetreuung am Nachmittag. Ein Nachbar kann kleine Reparaturen, eine Nachbarin hilft bei Briefen von Behörden.
Im Februar hat mir die Nachbarin einen Brief erklärt. Im März habe ich ihrer Tochter eine Hose geflickt. Niemand zahlt etwas.
Am Anfang war es mir unangenehm, um Hilfe zu fragen. Jetzt ist es normal. Man gibt und man nimmt.
Im Sommer machen wir ein Fest im Hof. Das Blatt hängt immer noch, mit inzwischen elf Namen.