Seit Samstag wohnen wir ausserhalb von Luzern. Ausser meiner kleinen Schwester haben alle mitgeholfen. Wir mussten uns beeilen, denn den Lift durften wir nur bis achtzehn Uhr benutzen. Zum Glück war er nicht besetzt.
Am Abend standen zwanzig Kartons im Flur. «Morgen können wir alles auspacken», sagte meine Mutter. Sie wollte nicht müde aussehen, aber ihre Augen waren rot. Der Platz im neuen Zimmer ist ausreichend, besonders für meine blauen Bücherkisten.
Unser Nachbar hat einen langen Bart und ist im Haus bekannt. Er zeigte uns den Ausgang zum Hof und erklärte, wie man den Schalter am Tor betätigen muss. «Im Notfall muss man Ruhe bewahren», sagte er. Am Morgen um sieben war er schon bereit und putzte die Treppe.
Gestern waren wir in einer berühmten Bäckerei. Der Kuchen war ausgezeichnet, nur der Kaffee war kalt. Mein Vater wollte sich beschweren, aber meine Mutter sagte: «Lass es, wir kommen bald wieder.»