Am Montagmorgen ist Samira zum Rathaus gegangen. Sie wollte Kindergeld für ihre zwei Söhne beantragen. Alle Papiere hatte sie in einer blauen Mappe dabei. Am Eingang hat eine Polizistin ihr gezeigt, wo Zimmer 12 liegt.
Auf dem Formular musste sie viele Felder kennzeichnen. Bei Geschlecht hat sie für die Kinder männlich angekreuzt, danach hat sie die Staatsangehörigkeit und ihre IBAN eingetragen. Der Beamte hat erklärt, dass ein Lichtbildausweis notwendig ist und dass er noch sechs Monate gültig sein muss. Samiras Personalausweis war ganz neu, also gab es kein Problem.
Für die Kopien hat sie eine Gebühr von fünf Franken bezahlt. Sie musste auch einen Kontoauszug von ihrer Bank zeigen, weil die Gemeinde das Konto prüft.
Nach zwei Wochen kam eine Mitteilung: „Hiermit genehmigen wir Ihren Antrag.“ Die Gemeinde hat auch die Kostenübernahme für den Deutschkurs bestätigt, und die Kostenerstattung für die Bustickets kommt im Mai. Samira war sehr froh. Jetzt braucht die Familie keinen Kredit mehr.