Lena und Tomas heiraten im Mai. Vor der Eheschliessung müssen sie viele Dokumente sammeln. „Das ist fast mehr Arbeit als die Hochzeit selbst“, lacht Lena am Telefon.
Im Einwohnermeldeamt in ihrem Bezirk bekommen sie ein langes Formular. Dort stehen Fragen nach Geburtsjahr, Geburtsort und Geburtsland. Auch der Geburtsname der Mutter ist wichtig. Ein Dokument fehlt noch: die Geburtsurkunde von Tomas. Sie liegt bei seinen Eltern in Prag.
Die Eingabe kann danach online erfolgen. Nach zehn Tagen erhalten die beiden eine Bescheinigung von der Gemeinde. Vierzig Franken kostet das. Wenn ein Termin ausfällt, kann die Gemeinde das Geld auch erstatten.
Nach der Hochzeit bekommen sie ein Familienbuch. Lena ändert ihren Familiennamen in der Filiale ihrer Bank und beim Strassenverkehrsamt, denn auch im Führerschein muss der neue Name stehen. Das Finanzamt bekommt die Information automatisch. Und wenn später ein Kind kommt, schreiben sie an die Familienkasse.