Seit März schreibe ich einen Blog über unser Quartier in Bern. Zuerst musste ich mich anmelden. Ich habe einen Benutzernamen gewählt, und danach musste ich meine E-Mail-Adresse bestätigen. Das war einfach, d.h. ich musste nur einen Link anklicken.
Eine Sache war schwieriger. Ich habe bei der Auskunft angerufen, weil ich die Adresse der Gemeinde brauchte. Eine freundliche Dame musste die Strasse für mich buchstabieren. Ausserdem hat sie mir eine Broschüre geschickt, mit einer richtigen Briefmarke auf dem Umschlag.
Letzte Woche wollte ich über das Schulfest berichten. Mein Bericht wurde lang, denn ich wollte jedes Spiel genau beschreiben. Am Anfang steht bei mir immer eine kurze Begrüssung. Das Thema kann viele Familien im Quartier betreffen.
Ein Leser hat gefragt, warum ich die Gesichter der Kinder ausblenden muss. Ich konnte meine Regel gut begründen: Kinder bleiben bei mir anonym. Wer mehr wissen will, kann am Abend mit mir chatten. Sonst spricht nur mein Anrufbeantworter.