Nadia hat sich ein kleines gebrauchtes Auto gekauft. Am Mittwochmorgen ist sie zur Zulassungsstelle in Winterthur gefahren. Sie hatte Angst vor dem Termin, aber der Mann am Schalter war freundlich und hat alles schnell und unbürokratisch erledigt.
Zuerst hat er die Papiere kontrolliert. Nadia hatte die Urkunde vom Kauf, ihren Ausweis und den Brief von der Versicherung dabei. „Ihre Unterlagen sind vollständig“, hat er gesagt. Nur ein Feld im Formular war leer: Bei Geschlecht hat sie dann weiblich angekreuzt.
Die Versicherung hatte sie schon am Montag angerufen. Nadia ist jetzt selbst Versicherungsnehmerin. Der Versicherungstarif kostet 42 Franken im Monat, zuzüglich einer kleinen Gebühr für die Rechnung auf Papier. Als Zahlungsempfänger steht die Versicherung auf dem Formular.
Eine Vorschrift hat Nadia an diesem Tag noch gelernt: Ohne Nummernschild darf das Auto nicht fahren. Wenn es später ein Problem gibt, ist nicht die Gemeinde zuständig, sondern das Strassenverkehrsamt.