Letzten Sommer sind Nina und ich mit dem Zug ans Meer gefahren. Unsere Unterkunft war ganz einfach: ein kleines Zelt auf einem Campingplatz direkt am Strand. Dort konnten wir für zwanzig Franken pro Nacht übernachten.
Die Strecke war lang, und wir mussten zweimal umsteigen. In Mailand hatte unser Zug Verspätung, und die Verbindung nach Süden war schon weg. Wir wollten eigentlich nicht den ganzen Tag unterwegs sein, aber am Ende haben wir elf Stunden gebraucht.
Am Meer gab es fast keinen Verkehr. Das beste Verkehrsmittel war das Fahrrad, denn die Strassenbahn fuhr nur bis zum Hafen. Einmal haben wir ein Taxi genommen, weil es stark geregnet hat und der letzte Bus verspätet war.
Am Donnerstag haben wir eine Tour mit dem Boot gemacht. Ein Tourist aus Polen hat uns fotografiert und uns seine Adresse gegeben. Auf dem Rückweg sahen wir einen kleinen Unfall: Zwei Roller sind zusammengestossen, aber zum Glück ist nichts Schlimmes passiert.
Am Sonntag mussten wir leider zurückfahren. Nina möchte nächstes Jahr wieder in dieses kleine Dorf.