Seit August wohne ich in einer kleinen Wohnung in Luzern. Am ersten Tag hat mir mein Nachbar, Herr Brunner, den Keller gezeigt. Dort stehen vier Tonnen, und jede hat eine andere Farbe.
In die braune Biotonne kommt der Biomüll: Kaffeesatz, Schalen und alte Blumen. Die schwarze Tonne ist nur für den Restmüll. Flaschen darf ich dort nicht entsorgen, dafür gibt es den Glascontainer an der Ecke.
Das Altglas muss man nach Farben sortieren. Herr Brunner sagt, falsche Abfälle gefährden die Leute von der Müllabfuhr, weil sie sich an Scherben verletzen können. Am Donnerstag kommt der Wagen, und die Tonnen müssen um sieben Uhr draussen stehen.
Unser Haus heizt mit Fernwärme, und das spart viel Energie. Am liebsten spricht mein Nachbar aber über die Vermeidung von Abfall. „Der beste Müll“, sagt er und lacht, „ist der Müll, den man gar nicht kauft.“