Familie Peric wohnt in einer Vierzimmerwohnung: ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer für die Eltern und zwei Zimmer für drei Kinder von sieben, elf und vierzehn Jahren.
Der Älteste wollte ein eigenes Zimmer. Ein Umzug war keine Option, denn eine Fünfzimmerwohnung im Quartier kostet fast siebenhundert Franken mehr.
Die Familie hat darum das Wohnzimmer verkleinert. Ein Regal bis zur Decke trennt jetzt eine Ecke ab, in der ein Bett, ein Tisch und eine Lampe stehen. Die Arbeit hat ein Onkel gemacht.
Nicht alles ist ideal. Der Vierzehnjährige hört jedes Gespräch am Fernseher, und Gäste sitzen näher zusammen als früher. Dafür hat er eine Tür, die er schliessen kann.
Nach einem halben Jahr sagt die Mutter, die grösste Änderung sei nicht der Platz. Es gibt weniger Streit am Abend, weil jeder weiss, wohin er gehen kann, wenn es ihm zu viel wird.