Die Vorsorge in der Schweiz hat drei Teile. Die erste Säule ist die staatliche Rente, die zweite die Pensionskasse des Arbeitgebers, die dritte das freiwillige eigene Sparen.
Für Frau Pereira war die dritte Säule lange ein Wort aus der Werbung. Mit siebenunddreissig hat sie sich damit beschäftigt, weil sie Teilzeit arbeitet und darum in der zweiten Säule wenig einzahlt.
Der Vorteil ist steuerlich: Was man einzahlt, darf man vom steuerbaren Einkommen abziehen. Bei ihr sind das je nach Betrag mehrere hundert Franken Steuern weniger pro Jahr.
Der Nachteil ist die Bindung. Das Geld ist bis zur Pension gebunden, mit wenigen Ausnahmen – etwa beim Kauf einer eigenen Wohnung oder beim Auswandern.
Frau Pereira zahlt jetzt zweihundert Franken im Monat ein, nicht den Maximalbetrag. Ihre Beraterin hat ihr gesagt, ein Betrag, den man nach vier Monaten stoppt, sei weniger wert als ein kleiner, der bleibt.