Jeden Monat schickt Herr Mensah Geld zu seiner Familie. Lange hat er den nächsten Anbieter genommen, ohne zu vergleichen. Bei fünfhundert Franken waren das über fünfundzwanzig Franken Kosten.
Die Kosten stecken an zwei Stellen: in der Gebühr und im Wechselkurs. Der zweite Teil ist der unsichtbare. Ein Anbieter mit „null Gebühren“ kann teurer sein als einer mit fünf Franken Gebühr.
Er hat drei Monate lang jeden Monat einen anderen Weg getestet und notiert, wie viel bei der Familie tatsächlich ankam. Nur diese Zahl zählt.
Am günstigsten war eine App mit einer Gebühr von drei Franken und einem Kurs nahe am Marktkurs. Die Familie bekommt jetzt pro Monat rund zwanzig Franken mehr, im Jahr also gegen zweihundertvierzig.
Herr Mensah hat diese Rechnung drei Kollegen gezeigt. Er sagt, es gehe nicht um Kleingeld. „Zweihundert Franken sind bei uns zu Hause die Schulkosten von zwei Kindern für ein Jahr.“