Zwischen sieben und acht Uhr sind die Züge in die Stadt voll. Manche stehen vierzig Minuten im Gang, obwohl sie ein Ticket für einen Sitzplatz bezahlt haben.
Die Bahn kann nicht einfach mehr Züge fahren lassen: Die Gleise sind in dieser Stunde belegt, und ein längerer Zug passt nicht an jeden Bahnsteig.
Darum wird an einem anderen Punkt gearbeitet: an der Zeit. Wenn Firmen und Schulen später beginnen, verteilt sich derselbe Verkehr auf zwei Stunden statt eine.
Der Betrieb von Frau Egli hat das getestet. Wer will, beginnt um sieben oder um neun. Ein Drittel hat gewechselt, und diese Leute sitzen jetzt im Zug.
Frau Egli sagt, sie habe damit eine halbe Stunde gewonnen, ohne früher aufzustehen. Nicht jeder kann so wechseln – wer Kinder in die Krippe bringt, hat diese Freiheit nicht.